„Als KVWL fördern wir seit Jahren den ärztlichen Nachwuchs. Mit ‚Mit Praxis zur Praxis‘ haben wir zusammen mit dem Kreis Herford ein innovatives Konzept etabliert, das maßgeschneidert das Rüstzeug für die vertragsärztliche Praxistätigkeit vermittelt. Das kommt bei den beteiligten Kolleginnen und Kollegen sehr gut an – und stärkt sukzessive die ambulanten Versorgungsstrukturen.“
(Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL)
Der Weg in die eigene ambulante Zukunft ist für viele Ärzte eine große Entscheidung. Wie der Einstieg gelingen kann, zeigt das Beispiel von Verena Wölk.
Seit dem 15. April 2026 arbeitet die Fachärztin für Allgemeinmedizin im MVZ Medicum Stedefreund in Herford – als Teil eines Teams mit drei weiteren Ärzten. Diese Entscheidung hat sie bewusst getroffen. Nachdem die 43-Jährige zuvor als Ärztin in Weiterbildung in zwei Hausarztpraxen und am Christlichen Klinikum Melle tätig war, schätzt sie heute vor allem die langfristige Begleitung ihrer Patienten.
„Als Hausärztin nehme ich Patienten ganzheitlich in den Blick und kann über viele Jahre eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Das gefällt mir sehr“, erzählt sie.
Auch die Arbeitsbedingungen haben sie überzeugt. Als dreifache Mutter erlebt Wölk den Praxisalltag als deutliche flexibler und familienfreundlicher als den Klinikalltag.
Den Einstieg erleichterte ihr das gemeinsame Förderprogramm „Mit Praxis zur Praxis“ von KVWL und Kreis Herford. „Ich bin vollständig eingebunden und habe sehr guten Patientenkontakt“, sagt Wölk über ihre ersten Monate im MVZ.
Auch die KVWL sieht in solchen begleiteten Einstiegen eine wichtige Chance, junge Ärzte für die ambulante Versorgung zu gewinnen: „Wir wollen Medizinern das Rüstzeug für die vertragsärztliche Tätigkeit mitgeben“, erklärt Constantin Rehers, Leiter des Teams Nachwuchsförderung und Fördermaßnahmen bei der KVWL.
Team PRAXISSTART
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