Praxisstart Kampagnenmotiv

Wir für Sie!

Herzlich willkommen in Westfalen-Lippe

Der Arztberuf verspricht Erfüllung: 98 Prozent der ambulant tätigen Ärzte sagen: „Meine Arbeit ist nützlich und sinnvoll.“ Und 95 Prozent stimmen gleichzeitig der Aussage zu „Meine Arbeit macht mir Spaß“.*

Ebenso vielfältig wie die Motive der Ärzte für ihre Berufswahl sind auch die Möglichkeiten, in der ambulanten Versorgung tätig zu werden. Angestellt oder selbstständig? Einzelpraxis oder Kooperationsmodell? Vollzeit oder Teilzeit? Stadt oder Land?

Nachfolgend erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um einen Arbeitsplatz in der ambulanten Versorgung zu finden, der Ihren individuellen

Ansprüchen gerecht wird. Und Sie finden eine Vielzahl von Beratungs- und Serviceleistungen, die Ihnen den Start in die Tätigkeit als Vertragsarzt erleichtern.

Die Region Westfalen-Lippe bietet Ihnen ein attraktives Umfeld, um die Vorteile der Freiberuflichkeit, die Freude am Arztberuf und ein erfülltes Familienleben miteinander zu kombinieren! Seien Sie willkommen, wir freuen uns auf Sie!

*infas-Umfrage/Ärztemonitor 2014

 
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Niederlassungsformen
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Arzt sein: Wie wir wollen – wann wir wollen
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Vorteile der ambulanten
Versorgung

Flexible Arbeitsmodelle für individuelle Ansprüche

Gut für Sie: Der Gesetzgeber hat die Möglichkeiten zur Teilnahme an der ambulanten Versorgung flexibler gestaltet, sodass es nun leichter ist, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren.

Abhängig von Ihren Wünschen und der Bedarfsplanung kommt eine Neuniederlassung, die Übernahme, die Anstellung oder auch ein Job-Sharing-Modell in Frage:

Die Anstellung

Eine gute Möglichkeit für den „sanften" Einstieg in die ambulante Versorgung ist die Anstellung bei einem Vertragsarzt oder einem Medizinischen Versorgungszentrum. Dabei muss der anstellende Arzt nicht zwingend in derselben Fachgruppe wie Sie tätig sein.

In einem offenen Planungsbereich wird die Anstellung als voller Sitz in der Bedarfsplanung gezählt und unterliegt keiner Leistungsbeschränkung. In einem gesperrten Planungsbereich können Sie entweder einen bestehenden Angestellten-Sitz übernehmen oder Sie lassen sich im Rahmen des Job-Sharings anstellen. In diesem Fall muss der anstellende Arzt aus dem gleichen Fachgebiet wie Sie kommen und sich verpflichten, das bisherige Leistungsvolumen nicht zu überschreiten.

Unabhängig davon, ob Sie in einem offenen oder in einem geschlossenen Planungsbereich angestellt sind, gibt es

unterschiedliche Arbeitszeitmodelle bzw. Teilzeitlösungen, in deren Rahmen Sie tätig werden können:

  • Bis zehn Stunden pro Woche (Faktor 0,25 in der Bedarfsplanung)
  • Über zehn und bis 20 Stunden pro Woche (Faktor 0,5 in der Bedarfsplanung)
  • Über 20 bis 30 Stunden pro Woche (Faktor 0,75 in der Bedarfsplanung)
  • Über 30 Stunden pro Woche (Faktor 1 in der Bedarfsplanung)

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kein finanzielles Risiko
  • Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitlösungen sind möglich
  • Gemeinsame Abrechnung

Die Zweigpraxis

Eine Zweigpraxis ist quasi die „Nebenbetriebsstätte" einer bereits bestehenden Praxis. Da viele Zweigpraxen zunächst mit angestellten Ärzten besetzt werden, bietet sich so eine gute Möglichkeit, erste Einblicke in die ambulante Versorgung zu gewinnen, ohne dass Sie das finanzielle Risiko tragen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein sanfter Einstieg mittels Angestelltenverhältnis ist möglich
  • Geringes finanzielles Risiko
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Teilzeitarbeit ist möglich

Job-Sharing

Das Job-Sharing ist eine Möglichkeit, trotz Zulassungsbeschränkung im vertragsärztlichen Bereich tätig zu werden. Voraussetzung ist, dass die Kooperationspartner dieselbe Fachrichtung ausüben und der bisherige Leistungsumfang der Praxis nicht weiter vergößert wird. Dieses Modell ist vor allem attraktiv, wenn Sie Ihren Arbeitsalltag zeitlich flexibel gestalten möchten und sich der bisherige Praxisinhaber mittelfristig zurückziehen möchte.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zusammenschluss von Ärzten derselben Fachrichtung
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Räume, Geräte, Personal)
  • Fexible Arbeitszeiten möglich
  • Leistungsumfang darf sich nur geringfügig erweitern (weiterhin nur ein Sitz in der Bedarfsplanung)

Kooperationen

Viele junge Ärzte möchten sich heutzutage nicht in einer Einzelpraxis niederlassen. Auch für bereits niedergelassene Mediziner ist es attraktiv, sich in kooperativen Strukturen zu organisieren. Einige Kooperationsmöglichkeiten sind unten bereits aufgeführt. Allerdings ist die Frage, welche Kooperationsform im Einzelfall sinnvoll ist, nicht pauschal zu beantworten. Zu unterschiedlich sind persönliche Voraussetzungen und Wünsche, äußere Faktoren sowie gesetzliche bzw. berufsrechtliche Vorgaben.

Grundsätzlich haben Kooperationen viele Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Geringere Betriebskosten
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Räume, Geräte, Personal)
  • Effektivere Auslastung
  • Investitionen werden gemeinsam getätigt
  • Größeres Leistungsangebot
  • Marktposition wird verbessert
  • Flexiblere Arbeitsteilung, Entlastung (auch von Verwaltungsaufgaben)
  • Steigerung der Qualität
  • Interkollegialer Austausch
  • Vorteile auch für Patienten: abgestimmte Behandlungen und somit Vermeidung von Doppeluntersuchungen und langen Wartezeiten

Die Gemeinschaftspraxis

Sie wollen selbstständig sein und sich trotzdem im Team austauschen? Dann werden Sie in einer Gemeinschaftspraxis tätig. Die Gemeinschaftspraxis ist der Zusammenschluss mehrerer Ärzte, wobei diese nicht zwingend derselben Fachgruppe angehören müssen.

Wirtschaftlich und organisatorisch bilden Sie dabei eine Einheit, das heißt Sie führen gemeinsame Patientenkarteien, rechnen über eine gemeinsame Abrechnungsnummer ab und haften gemeinsam.

Diese Form der Kooperation ist an einem Ort (an derselben Adresse) oder überörtlich (an mindestens zwei Orten kooperieren mindestens zwei Praxen miteinander) möglich.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zusammenschluss mehrerer Ärzte derselben oder verschiedener Fachgruppen
  • Gemeinsamer Patientenstamm
  • Gemeinsame Abrechnung
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Räume, Geräte, Personal)
  • Flexible Arbeitszeiten möglich

Die Praxisgemeinschaft

Bei einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere Vertragsärzte der gleichen oder unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen. Dabei nutzen diese die Räumlichkeiten und Geräte gemeinsam, führen aber ihren eigenen Patientenstamm. Auch die Abrechnung erfolgt separat.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zusammenschluss mehrerer Vertragsärzte der gleichen oder unterschiedlicher Fachrichtungen
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Räume, Geräte, Personal)
  • Eigener Patientenstamm
  • Getrennte Abrechnung

Die Einzelpraxis

Sie sind gerne Ihr eigener Chef? Dann lassen Sie sich in Ihrer eigenen Praxis nieder und bestimmen Ihre Arbeitsabläufe, Ihre Sprechstundenzeiten und Ihren Urlaub selbst. Auch als Inhaber einer Einzelpraxis können Sie mit einem Kollegen kooperieren, zum Beispiel in Form einer Praxisgemeinschaft. Und Sie können mit einem hälftigen Versorgungsauftrag auch nur in „Teilzeit" an der ambulanten Versorgung teilnehmen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sie sind wirtschaftlich selbstständig
  • Hohe organisatorische Freiheit: Sie bestimmen Ihre Arbeitsabläufe, Sprechstundenzeiten, Urlaub etc. selbst
  • Das Arbeiten in „Teilzeit“ ist möglich
  • Die finanzielle Belastung liegt beim Praxisinhaber

Das MVZ

Das MVZ ist eine ärztlich geleitete fachübergreifende Einrichtung, in der Vertragsärzte und/oder angestellte Ärzte tätig werden können. Ziel ist die strukturierte Verzahnung mehrerer Fachgebiete und die patientenorientierte Versorgung aus einer Hand und an einem Ort. Eine fachübergreifende Tätigkeit liegt vor, wenn in einem MVZ mindestens zwei halbtagsbeschäftigte Ärzte mit verschiedenen Facharzt- oder Schwerpunktbezeichnungen tätig sind.

Gegründet werden kann ein MVZ von jedem Leistungserbringer, der aufgrund seiner Zulassung, Ermächtigung oder seines Vertrages an der medizinischen Versorgung der gesetzlich Versicherten teilnimmt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Fachübergreifende Tätigkeit
  • Ärztlich geleitet
  • Gemeinsamer Patientenstamm
  • Gemeinsame Abrechnung
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (Räume, Geräte, Personal)
 
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Eigene Praxis mit Zukunft zu vergeben!
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Niederlassen – wie und wo?

Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen

Die Grundlage der ambulanten medizinischen Versorgung bildet die sogenannte Bedarfsplanung. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und legt fest, wie viele Ärzte sich in einzelnen Planungsbereichen niederlassen dürfen. Liegt der Versorgungsgrad über 110 Prozent, wird der Planungsbereich für die Arztgruppe gesperrt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, eine bestehende Praxis im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens zu übernehmen.

In offenen Planungsbereichen können Sie entweder eine neue Praxis gründen oder eine bereits vorhandene Praxis übernehmen. Dabei muss Ihr Wohnort nicht mehr mit dem Praxisort identisch sein. Eine aktuelle Übersicht, welche Planungsbereiche für welche Fachgruppen gesperrt sind sowie weitere Informationen zur Bedarfsplanung, finden Sie hier.

Arztregister

Mit der Approbation und der Facharztanerkennung in der Tasche müssen Sie sich zunächst in das Arztregister eintragen lassen. Diese Eintragung nimmt die Kassenärztliche Vereinigung vor, die für Ihren Wohnort zuständig ist. Die Eintragung in das Arzt-/Psychotherapeutenregister ist bei der für den Wohnort des Antragstellers zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung zu beantragen und ist Grundvoraussetzung für eine spätere Zulassung als Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeut. Man kann sich aber auch ohne ein konkretes Niederlassungsvorhaben vorab in das Arzt-/Psychotherapeutenregister nach erfolgter Facharztweiterbildung bzw. Erlangung der Fachkunde gemäß § 95 c SGB V eintragen lassen.

Information zur Eintragung in das Arztregister sowie einen Antrag finden Sie hier

Warteliste

Die Kassenärztliche Vereinigungen müssen für jeden Planungsbereich eine Warteliste führen (§ 103 Abs. 5 SGB V). In die Warteliste werden auf Antrag die Ärzte aufgenommen, die in das Arztregister eingetragen sind. Bei der Auswahl der Bewerber für die Übernahme einer Vertragsarztpraxis wird unter anderem die Dauer der Wartezeit berücksichtigt (ab Eintragung in die Warteliste).

Information zur Warteliste sowie einen Antrag finden Sie hier

Vermittlungsliste

Die Vermittlungsliste ist ein weiterer Service der KVWL im Rahmen der Nachbesetzung von Praxissitzen. Diese Liste weist deutlich mehr relevante Informationen als die Warteliste auf. Sie bietet dadurch eine Optimierung der Vermittlung zwischen potenziellem Praxisabgeber und Praxisübernehmer. Anhand der erhobenen Informationen können die Belange von Praxisabgeber und Praxisübernehmer im Vorfeld durch die KVWL aufeinander abgestimmt werden. Bitte beachten Sie, dass die Vermittlungsliste unabhängig von der Warteliste ist und keine rechtliche Relevanz nach den Vorgaben des SGB V hat.

Aufnahme in die Vermittlungsliste

Ausschreibungen

Wir senden Ihnen die Ausschreibungen von Vertrags- und Psychotherapeuten-Sitzen in Westfalen-Lippe per E-Mail einmal monatlich kostenlos zu. Klicken Sie auf den Button und füllen Sie hierzu das Formular aus:

Email-Abo: Ausschreibungen von Vertrags- und Psychotherapeutensitzen

 
Praxisstart Beratung
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Kinderleicht in die Praxis
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Ihre Praxisberatung

Sie haben die Fragen – wir die Antworten!
Der Weg in die eigene Praxis

So unterschiedlich wie Ihre persönlichen Voraussetzungen sind auch die Wege, die Sie in Ihre eigene Praxis führen. Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber den Rahmen für die Teilnahme an der ambulanten Versorgung in den letzten Jahren stetig erweitert hat. Doch welche Niederlassungsform passt zu mir? Wie organisiere ich eine Gemeinschaftspraxis oder eine Apparategemeinschaft? Wie funktioniert die Abrechnung der erbrachten Leistungen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Niederlassung bekommen Sie von uns.

Auf Wunsch begleiten wir Sie in jeder Phase der Niederlassung – individuell und kompetent!

Ob motivierter Neu- oder erfahrener Wiedereinsteiger: Wählen Sie aus unserem „Werkzeugkasten" aus Seminaren, individueller Betreuung durch Praxispaten oder persönlichen Gesprächen mit unseren Experten genau das, was Ihnen weiterhilft. Unverbindlich und kostenlos!

Beratung gewünscht? Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin.

Beratungstermin anfordern

 

Praxisplanung: BWL- und InKo-Beratung

Bei einer Entscheidung für die Niederlassung kommen möglicherweise einige Investitionen auf Sie zu. Und plötzlich sind Sie nicht nur Arzt, sondern auch selbstständiger Unternehmer. Ein Gedanke, mit dem sich viele, die mit Leib und Seele Mediziner sind, erst einmal anfreunden müssen. Doch keine Angst! Auch für den betriebswirtschaftlichen Bereich gibt es ein umfassendes Beratungsangebot der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Kompetent, neutral und unabhängig – denn die KVWL ist die öffentlich-rechtliche Selbstverwaltungsorganisation der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Bei unserer Beratung verfolgen wir keine eigenen wirtschaftlichen Interessen, sondern haben ausschließlich Ihren Vorteil im Auge!

Die Finanzexperten der KVWL analysieren mit Ihnen gemeinsam die bei der KV vorliegenden und die vom Praxisveräußerer übergebenen Daten. Dabei bekommen Sie einen Überblick über alle relevanten Faktoren der Praxisplanung.

Zur Investitions- und Kostenberatung (InKo) gehören:

  • die Datenanalyse des Vorgängers
  • Fachgruppenvergleiche
  • die Darstellung von Finanzierungsarten
  • die Standortanalyse und -beratung
  • eine Investitions- und Kostenanalyse

Kostenlose betriebswirtschaftliche Unterstützung Ihrer Praxistätigkeit

Bei Bedarf steht Ihnen die KVWL natürlich auch nach Ihrer Niederlassung beratend zur Seite – persönlich und vertraulich. Sie möchten wissen, wie Sie im Vergleich zu Ihrer Fachgruppe stehen? Sie haben Interesse an einer fundierten Analyse der Umsätze und Ausgaben Ihrer Praxis? Sie möchten Antworten auf die Frage haben, wie sich Ihr Fallwert, Ihre Fallzahl und Ihr Honorar verändert haben – und warum?

Die kostenlose betriebswirtschaftliche Beratung umfasst unter anderem interne und externe Praxisvergleiche, die auf stets aktuellen Kennzahlen und Praxisdaten basieren. So haben Sie die Möglichkeit, Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Erfahrungsaustausch zwischen Einsteigern und Niedergelassenen

Was wollten Sie vor der Niederlassung unbedingt wissen? Ihre Fragen stehen bei uns im Mittelpunkt!
Es berichten Ärzte, die den Schritt in die kassenärztliche Tätigkeit bereits erfolgreich gewagt haben, von ihren Erlebnissen und gemachten Erfahrungen. Dabei wird es um konkrete Themen wie z. B. „Investitionen und Finanzierung“, „Organisation und Personalführung“ und „Kooperationsformen“ gehen. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich gegenseitig auszutauschen und ggf. bestehende Bedenken aus dem Weg zu räumen. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion!

Referent:

Andreas Daniel, KVWL

Termin

Mittwoch, 14.12.2016
18 - 20.30 Uhr

Veranstaltungsort

KVWL Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Basisveranstaltung

Überblick zu den Themen: Wer ist die KVWL und welche Service- und Beratungsleistungen bietet sie ihren Mitgliedern und dem ärztlichen Nachwuchs. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden das Zulassungsrecht und die Bedarfsplanung.

Referenten:

Dr. Volker Böttger
Bernd Hecker, KVWL
Ines Dickmann, KVWL

Termin

Mittwoch, 25.01.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Von „A“ wie „Anstellung“ bis „Z“ wie „Zulassung“

In diesem Seminar beantworten wir Ihre Fragen zum Thema ambulante Versorgung: kompetent, verständlich und individuell.
-Familie und Praxis – geht das?

-Teilzeit, Anstellung, Job–Sharing: Welches Modell passt zu mir?
-Was sind die ersten Schritte in die eigene Praxis?
-Wo bekomme ich Unterstützung auf dem Weg in die ambulante Medizin?

Wir erklären wichtige Begriffe wie „Bedarfsplanung“, „Zulassungsausschuss“ und „Ausschreibungsverfahren“. Schließlich zeigen wir anhand verschiedener Beispiele, dass die Zeit der Einzelkämpfer in der ambulanten Medizin zu Ende geht. Zahlreiche neue Kooperationsmöglichkeiten sorgen dafür, dass die Teilnahme an der ambulanten Versorgung mehr denn je Teamwork ist. So lässt sich die Verantwortung teilen und die Zufriedenheit mit dem Beruf erhöhen.

Referentin:

Ines Dickmann, KVWL

Termin

Mittwoch, 01.02.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Finanzierung, Fördermittel und -maßnahmen

Welche Art des Darlehens passt zu mir? Gegen welche Risiken muss ich mich absichern? Kann ich Förderungen erhalten? Im Seminar werden diese Fragen von Fachexperten kompetent und verständlich beantwortet. Sie erhalten einen Überblick über die umfassenden Finanzierungsmöglichkeiten die für den Start in die eigene Praxis wesentlich sind. Zudem erhalten Sie einen Überblick über Förderungen und Zuschüsse bei der Existenzgründung in Westfalen-Lippe.

Referenten:

Apobank
Ines Dickmann, KVWL

Termin

Mittwoch, 15.02.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Ein Ausflug in das Land der Arzt- und Praxisnetze!

Diane Weber, Leiterin der Geschäftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ stellt vor, wie die KVWL Praxisnetze und damit Innovationen vor Ort fördert. Frau Annette Hempen, Geschäftsführerin des Ärztenetzes MuM Medizin und Mehr in Bünde, stellt anschließend Beispiele für Kooperationen im Rahmen von Arztnetzen aus der Praxis vor.

Referenten:

Diane Weber, KVWL
Annette Hempen, Geschäftsführerin des Ärztenetzes MuM

Termin

Mittwoch, 22.02.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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BWL in der Arztpraxis

Damit die Niederlassung in eigener Praxis sich zu einem Erfolgsmodell entwickeln kann, sollten Ihnen die notwendigen wirtschaftlichen Eckdaten bekannt sein. Es ist unser Anliegen, Ihnen vor der Niederlassung einen ersten allgemeinen Überblick über die wesentlichen Faktoren zur Praxisgründung und -findung zu verschaffen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine Planrechnung zur Praxisgründung erstellen und dabei auf die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Themen, welche die Praxis betreffen, eingehen.

Referenten:

Andrea Hinze, KVWL
Sarah Schellhorn, KVWL

Termin

Mittwoch, 01.03.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Münster
Gartenstraße 210-214
48147 Münster

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Kompetenzen erkennen

Umfragen zeigen, dass Menschen immer dann unter negativen Stress geraten, wenn ihre persönlichen Fähigkeiten und Qualifikationen mit den Anforderungen ihrer aktuellen Tätigkeit nicht in Einklang zu bringen sind.
Umso wichtiger ist es, Kompetenzen im Vorfeld eines beruflichen Ein- und Umstiegs und bei der Auswahl neuer Mitarbeiter wahrzunehmen und richtig einzuschätzen. Verschiedene Analyse- und Bewertungsinstrumente können Sie dabei unterstützen, individuelles Entwicklungspotenzial zu entdecken und für sich selbst und potenzielle Mitarbeiter, die Passung von Anforderungen und Kompetenzen zu prüfen.

Referentin:

Luisa Bunzel, KVWL

Termin

Mittwoch, 15.03.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Praxismanagement

Der Arzt ist als Mediziner hervorragend ausgebildet, jedoch kommen mit der Niederlassung auch viele organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen auf die Ärzte und Psychotherapeuten zu: wie kann ich Abläufe effizienter gestalten, sodass ich Zeit gewinnen kann? Wie fit ist mein Praxisteam? Sind meine Mitarbeiter zufrieden und motiviert? Wie kann ich mein Qualitätsmanagement effizient umsetzen? Welche Wünsche und Erwartungen haben meine Patienten? Durch welche Maßnahme kann ich meine Praxis noch attraktiver gestalten?
Ziel des Workshops ist, die Teilnehmer für das Thema Praxismanagement zu sensibilisieren.

Referenten:

Mechthild Jeglinski, KVWL
Kerstin Wilck, KVWL

Termin

Mittwoch, 29.03.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Münster
Gartenstraße 210-214
48147 Münster

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Keine Angst vor Regressen

Sie erhalten einen Überblick über das Verfahren der Wirtschaftlichkeitsprüfung der gesamten ärztlichen Tätigkeit, insbesondere über die Behandlungs- und die Verordnungsweise (Arznei-, Heilmittel und Sprechstundenbedarf). Wir informieren Sie über die Rechtsgrundlagen, Prüfmethoden, das Prüfverfahren und die Argumente des Vertragsarztes in Prüfverfahren. Sie profitieren von einer kompakten Darstellung der Abläufe und können schon im Vorfeld einer eventuellen Wirtschaftlichkeitsprüfung die Ursachen einer Überschreitung ermitteln oder Fehler vermeiden.

Referent:

Markus Gräber, GPWL

Termin

Mittwoch, 26.04.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Münster
Gartenstraße 210-214
48147 Münster

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Sichere Verordnung als Vertragsarzt

In der ambulanten Versorgung ist die Verordnung von Arznei- und Heilmitteln integraler Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. In diesem Seminar diskutieren wir gemeinsam, wie im GKV-System eine rationale Arzneimitteltherapie erfolgt. Besondere Themen sind die Versorgung der Patienten mit innovativen Arzneimitteln und deren Bewertung. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die sichere Verordnung von Heilmitteln. Zum Abschluss stellen wir das Informations- und Beratungskonzept zu Verordnungen in Westfalen-Lippe vor, welches neuen Vertragsärzten einen sicheren Start ermöglicht.

Referent:

Dr. Mathias Flume, KVWL

Termin

Mittwoch, 10.05.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Empfehlungen und Anforderungen zur Ausstattung und baulichen Ausführung einer Arztpraxis

Anforderungen aus dem Brandschutz, der Arbeitsstättenverordnung, der Hygieneanforderungen, des Datenschutzes, der technischen Infrastruktur, der Ausstattung und der persönlichen Erfahrung der Fachkraft für Arbeitssicherheit der KVWL.

Referent:

Rainer Abdinghoff, KVWL

Termin

Mittwoch, 17.05.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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Erfolgreich kommunizieren

Wenn Patienten zu Ihnen in die Praxis kommen, erwarten sie für ihre vorhandene Situation eine sinnvolle Lösung. Als Arzt sind Sie Berater und Situationslöser und müssen auf die vorhandenen Erwartungen Ihrer Patienten eingehen. Lernen Sie in diesem Seminar, Lösungen zur Gesundheit anzubieten, um den Patienten umfassend zu beraten.

Referent

Apobank

Termin

Mittwoch, 31.05.2017
17 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

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„Neue Ideen für meine Praxis“ – 2-teiliges Seminar

Teil 1: Die eigene Praxis mit innovativen Ideen nach vorne bringen – wie kann das funktionieren? Was sind überhaupt Innovationen und wie kann ich erfolgreiche Ideen für meine Praxis entwickeln? Wie erreiche ich im Idealfall Alleinstellungsmerkmale, die mich von anderen Praxen abheben? Die KVWL macht Sie fit in erfolgreichem Innovationsmanagement durch aktuelle Entrepreneurship-Techniken. Im ersten Teil des Seminars werden neben theoretischen Grundlagen wirksame Werkzeuge für den zielgerichteten und systematischen Innovationsprozess vorgestellt.

Teil 2: Nach der grundlegenden Einführung in das Themenfeld „Innovationsmanagement“ im ersten Teil, wird im zweiten Teil primär die praktische und kollektive Anwendung der „CANVAS-Methode“ zur Innovationsgenerierung im Fokus stehen. Hier erhalten Sie individuelle Impulse, die Sie dazu befähigen, einen Innovationsprozess anzustoßen, zu steuern und neue Ideen für Ihre Praxis zu generieren.

Beide Seminarteile bauen aufeinander auf. Die Teilnahme am zweiten Teil ist nur dann möglich, wenn Sie am ersten Teil teilgenommen haben. Die Teilnehmer sollten grundsätzlich bereit sein, sich aktiv am Seminar zu beteiligen.

Allgemeine Hinweise: Das Seminar beschäftigt sich nicht mit Fragen des Praxismanagements, sondern mit individuell zu entwickelnden innovativen Ideen für die eigene Praxis. Für den Themenfokus: Praxismanagement oder auch „Grundlagen zum Aufbau einer eigenen Praxis“ empfehlen wir das Seminar Praxismanagement am 29.03.2017 oder am künftig geplanten 22.11.2017.

Termine

Mittwoch, 28.06.2017
18 - 20 Uhr

Mittwoch, 5.07.2017
18 - 20 Uhr

Veranstaltungsort

Ärztehaus Dortmund
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund

Anmeldeformular

Der KVWL-Praxisbörsentag: Biete, Suche - Finde!

Praxisbörsentag

Digital Life und Virtual Reality zum Trotz: Manchmal ist es besser, man begegnet sich von Angesicht zu Angesicht und spricht direkt mit seinem Gegenüber. Zumal, wenn es um so wichtige Weichenstellungen geht wie die Übernahme einer eigenen Praxis und den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit.

Zu diesem Zweck hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) einen speziellen Praxisbörsentag ins Leben gerufen. Einmal im Jahr, zumeist im zeitigen Frühjahr, lädt sie dazu Praxisabgeber bzw. Ärzte, die Unterstützung für ihre Praxis suchen und Neu- und Wiedereinsteiger, die gerne in der ambulanten Versorgung tätig werden möchten, ins Dortmunder Ärztehaus ein.

Bei einer Tasse Kaffee können die Interessenten in Ruhe Angebote und Gesuche studieren und die Möglichkeiten für die eigene Niederlassung ausloten.

Parallel zum Praxisbörsentag findet ein zertifiziertes Niederlassungsseminar statt.

Sie wollen wissen wann der nächste Termin stattfindet? Geben Sie uns Ihre Kontaktdaten – wir informieren Sie.

Kontaktformular / Terminanfrage für die Praxisbörse

Online-Praxisbörse

Wer vorab schon mal die Niederlassungsmöglichkeiten sondieren möchte, kann dies rund um die Uhr im Internet tun. Unter www.kvboerse.de finden Sie eine gut strukturierte und übersichtliche Liste mit möglichen Standorten. Mit wenigen Klicks können Sie auch eine eigene Such-Anzeige nach Ihren Wünschen erstellen.

Ergänzt wird die Online-Praxisbörse durch eine Geräte- und eine Stellenbörse.

Das Portal www.kvboerse.de wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe gemeinsam betrieben, sodass Ihre Suche auch die geografischen Schnittstellen dieser Regionen einbezieht.

Patenschaftsprogramm für Einsteiger

Sie sind in einer Klinik angestellt oder Arzt in Weiterbildung und interessieren sich für die spätere Arbeit in der Niederlassung? Die KVWL ist von Anfang an für Sie da und gibt Ihnen Starthilfe auf dem Weg in die Freiberuflichkeit. „Patenschaft für Einsteiger" heißt das Angebot, in dessen Rahmen Sie sich ausführlich und grundlegend beraten lassen können über Perspektiven, Voraussetzungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Vertragsarzttätigkeit – oder schauen Sie hinter die Kulissen von Honorarsystematik, Verordnungsmanagement & Co.

Dieses Angebot ist für Sie kostenlos. Nehmen Sie Kontakt mit der KVWL auf.

Ihre Ansprechpartnerin
Melanie Brockmann
Tel. 0251 • 9 29 12 09
E-MAIL melanie.brockmann@kvwl.de

Patenschaftsprogramm für neu Niedergelassene

Um Ihnen den Einstieg in die Praxistätigkeit zu erleichtern, stellt die KVWL Ihnen auf Wunsch einen kompetenten Paten zur Seite. Dieser berät Sie erstmals vor oder spätestens direkt nach der Zulassung. Die zweite Beratung findet zirka ein halbes Jahr später – nach Erhalt Ihrer ersten Abrechnung – statt. Im zweiten Jahr der Patenschaft rücken zunehmend betriebswirtschaftliche Fragen sowie Aspekte des Praxismanagements in den Fokus. Natürlich besteht auch zwischen den Beratungsterminen immer ein direkter Draht zu Ihrem Paten, damit Sie auftretende Fragen rasch klären können.

Die Patenschaft dauert in der Regel zwei Jahre und ist selbstverständlich kostenlos. Übrigens: Das Patenschaftsprogramm können auch angestellte Ärzte gerne in Anspruch nehmen.

Hier eine Auswahl der Leistungen, die Sie im Rahmen einer Patenschaft in Anspruch nehmen können:

  • Persönliche Beratung zu Fragen der Abrechnung, Vergütung, Praxisstruktur, möglicher Kooperationsformen etc.
  • Betriebswirtschaftliche Analyse Ihrer Praxis
  • Automatische Erinnerung an wichtige Termine
  • Hilfreiche Tipps zum EBM sowie zum Verordnungsverhalten
  • Empfehlung von relevanten Veröffentlichungen, Vertragstexten, Richtlinien
  • Organisation und Moderation von Gesprächen auch mit anderen Fachabteilungen

Flyer Patenschaften (PDF - 362 KB)

Wenn Sie mehr zu dem Patenschaftsprogramm für neu Niedergelassene wissen wollen, wenden Sie sich bitte an unser Service–Center.

Service-Center

Bei allen Fragen rund um die vertragsärztliche und psychotherapeutische Tätigkeit hilft Ihnen das Service-Center der KVWL. Freundlich, kompetent und zuverlässig.

Sie erreichen das Service-Center der KVWL montags bis donnerstags von 7:30 bis 17:30 Uhr und freitags von 7:30 bis 15:00 Uhr unter 0231  •  94 32 10 00.

Außerhalb der üblichen Bürozeiten läuft unser Anrufbeantworter. Vertrauen Sie ihm Ihren Gesprächswunsch an – wir rufen Sie zurück! Oder senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Anliegen.

Neustart – Unterstützung für Wiedereinsteiger

Viele Menschen nehmen eine berufliche Auszeit. Häufig sind es Zeiten der Kindererziehung, die die berufliche Karriere unterbrechen. Was alle „Rückkehrer” miteinander verbindet, sind die Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Beruf. Dies gilt besonders für die Medizin – vor allem wenn man berücksichtigt, dass sich das medizinische Wissen in kurzer Zeit vervielfacht. Die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) lässt Sie bei der Rückkehr in den Beruf nicht allein: Unter dem Motto „Updates in der Medizin – Aktuelle Aspekte für Tätigkeiten in Klinik und Praxis" veranstaltet sie ein Wiedereinsteigerseminar speziell für Ärzte.

Das Seminar bietet in konzentrierter Form Ein- und Überblicke in den aktuellen Wissensstand und in die gängigen Diagnose- und Therapieverfahren zentraler ärztlicher Fachgebiete. Auch ein umfassender Überblick über die Aufgaben sowie die Dienst- und Serviceleistungen der ärztlichen Körperschaften gehört zu den Inhalten des Seminars.

Kompetente praxiserfahrene Referenten stehen den Teilnehmern zwei Wochen lang mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus vermittelt die Akademie für ärztliche Fortbildung interessierten Teilnehmern eine Möglichkeit zur anschließenden Hospitation in einer Praxis.

Bonus für Sie: Bei Wiedereinstieg gibt's die Seminargebühren zurück

Diejenigen Teilnehmer, die nach dem Seminar wieder im ambulanten Versorgungs-bereich für Westfalen-Lippe tätig werden, erhalten die Gebühren für das Seminar erstattet. Besonderer Service während der Seminartage: Eine Kinderbetreuung für Jungen und Mädchen von drei bis sechs Jahren.

Veranstaltungsflyer (PDF, 481KB)

 
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Attraktive Förderung
für den ambulanten Nachwuchs

Hilfe und Unterstützung

Die Allgemeinmedizin ist die Basis der ambulanten Versorgung. Hausärzte kennen ihre Patienten und deren persönliches sowie berufliches Umfeld teilweise seit Jahrzehnten. So nehmen die Allgemeinmediziner in unserem Gesundheitssystem eine wichtige Lotsenfunktion wahr. Daher hat auch die Politik ein besonderes Interesse daran, diesen Versorgungsbereich zu stärken.

Von der Famulatur (Praktikum im Studium) bis zur Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin stehen verschiedene „Töpfe" zur finanziellen Unterstützung bereit. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige zu den Voraussetzungen sowie zu Art, Höhe und Dauer der Förderung. Und Sie erfahren auch, welche Angebote Sie als Facharzt bekommen können!

Famulaturbörse: Neues Förderangebot für Medizinstudenten

Die Famulatur ist eine Art Praktikum in einem Krankenhaus oder einer Praxis, das Medizinstudierende während ihres Studiums absolvieren müssen. Die Famulatur ist durch die Approbationsordnung für Ärzte vorgeschrieben und dauert insgesamt mindestens vier Monate. Davon müssen zwei Monate in einem Krankenhaus, ein Monat in der ambulanten Patientenversorgung und ein Monat in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung abgeleistet werden.

Durch die Pflichtfamulatur in einer Praxis der hausärztlichen Versorgung (Facharzt für Allgemeinmedizin, hausärztlich tätige Internisten, Kinderärzte) können die Studierenden, die ihre Ausbildung vorwiegend an Universitätskliniken, also im hochspezialisierten stationären Bereich des Gesundheitswesens erfahren, auch den ambulanten hausärztlichen Bereich vertieft kennenlernen.

Die KVWL fördert Medizinstudenten, die ihre Famulatur in einer hausärztlichen Praxis oder in einer Praxis der allgemeinen fachärztlichen Versorgung in einer ländlichen Region absolvieren.

Die Fördersumme in einer Hausarztpraxis beträgt dabei bis zu 400€ im Monat; bei einer allgemeinen fachärztlichen Praxis sind es bis zu 200€ im Monat.

Die Förderung läuft maximal über zwei Monate und richtet sich an angehende Ärzte, die an den Universitäten Bochum, Münster, Witten/Herdecke sowie an der Universität Duisburg-Essen Humanmedizin studieren. Der Antrag auf Famulaturförderung (siehe PDF-Formular) sollte spätestens vier Wochen vor Famulaturbeginn vom Studenten gestellt werden.

Antrag auf Famulaturförderung (PDF - 207KB)

Um Ihnen die Suche nach einer Praxis, die die Förderkriterien erfüllt, zu erleichtern, hat die KVWL eine Famulaturbörse erstellt. Hier finden Sie alle Praxen, die an unserem Förderprogramm teilnehmen.

Famulaturbörse Westfalen-Lippe

Ansprechpartnerin:

Andrea Hinze – 0231 • 94 32 3772
E-MAIL Andrea.Hinze@kvwl.de

Stipendien: Werbung für den Hausarztberuf

Angehende Mediziner, die in Nordrhein-Westfalen studieren und sich im Wahlbereich innerhalb des Praktischen Jahres (PJ) für das Fach Allgemeinmedizin entscheiden, können sich um ein Stipendium bewerben. Die Stipendieninitiative ist eine gemeinsame Aktion der westfälischen Krankenkassenverbände und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Insgesamt können sich 60 Medizinstudenten jährlich für eine finanzielle Förderung bewerben. Diese beträgt insgesamt 2.400 Euro pro Student (4 x 600 Euro). Die erste Monatszahlung von 600 Euro erfolgt bis spätestens zum 15. des jeweiligen Tertialmonats für den laufenden Monat.

Das Programm soll den angehenden Ärzten einen Anreiz geben, sich frühzeitiger und intensiver mit dem Hausarztberuf zu beschäftigen.

Das Verfahren: Der Antrag auf Förderung sollte vier Wochen vor Tätigkeitsbeginn bei der KVWL eingereicht werden. Das entsprechende Formular halten die Universitäten bereit. Folgende Nachweise sind erforderlich: Die Bestätigung der Universität (NRW) über die Zuweisung zur akademischen Lehrpraxis im Geltungsbereich der KVWL und die Bescheinigung über Aufnahme und Ende der Tätigkeit in der akademischen Lehrpraxis.

Antrag auf PJ-Förderung (PDF 69KB)

Weiterbildung zum Facharzt

Nach dem Studium absolvieren junge Ärzte ihre Weiterbildung zum Facharzt. Diese vollzieht sich in der Regel an Kliniken und die sogenannten Weiterbildungsassistenten haben ein gutes monatliches Auskommen. Einige Weiterbildungsassistenten absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung jedoch in klassischen Haus- oder Facharztpraxen, beispielsweise weil sie eine Tätigkeit im ambulanten Sektor anstreben. Sie verdienen meist deutlich weniger als ihre Kollegen in der Klinik. Um hier für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, bezuschussen die KVWL und die Krankenkassen Westfalens die Weiterbildung mit monatlich 4.800 Euro (bei Arbeitszeit zwischen 50 und 99 Prozent anteilig).

Gefördert werden können Weiterbildungsassistenten der Allgemeinmedizin, der Augenheilkunde, der Gynäkologie, der Dermatologie, der HNO-Heilkunde, der Kinder- und Jugendmedizin, der Neurologie sowie der ärztlichen Psychotherapie.

Der Förderzeitraum einer Vollzeitstelle beträgt in der Allgemeinmedizin mindestens drei und maximal 24 Monate, in den angeführten grundversorgenden Fächer maximal zwölf Monate. Im Falle einer Teilzeitbeschäftigung kann die Förderung entsprechend verlängert werden. Darüber hinaus können Weiterbildungsassistenten der Allgemeinmedizin, die in einer Praxis in einer unterversorgten Region oder in einer drohend unterversorgten Region tätig werden, einen zusätzlichen Gehaltszuschuss in Höhe von 500 bzw. 250 Euro erhalten.

Weitere Informationen zur Förderung sowie die entsprechenden Richtlinien finden Sie hier.

Weiterbildungsverbünde

Ziel eines Weiterbildungsverbundes ist es, die Weiterbildung für eine Ärztin/einen Arzt koordiniert zu gestalten und aus einer Hand zu organisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperieren in einem Weiterbildungsverbund niedergelassene Ärzte mit Krankenhäusern. Die Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe unterstützt die Kooperationen.

In Westfalen-Lippe gibt es flächendeckend zahlreiche Weiterbildungsverbünde. Da die Verbundweiterbildung gerade in ländlichen Gebieten dem Hausärztemangel entgegenwirken soll, ist nach abgeschlossener Weiterbildung auch eine Praxisübernahme oder der Einstieg als Partner möglich.

Förderverzeichnis

Für Standorte bzw. Planungsbereiche in Westfalen-Lippe, in denen ein besonderer Sicherstellungsbedarf festgestellt wird, gewährt der Vorstand der KVWL auf Antrag besondere Maßnahmen zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung.

Mögliche Maßnahmen sind zum Beispiel die Gewährung einer Umsatzgarantie zum Praxisaufbau oder zur Aufrechterhaltung, die Übernahme von Kosten (Umzugskosten, Einrichtungskosten, Kooperationskosten) oder die Gewährung von Darlehen zum Praxisaufbau oder zur Praxisübernahme.

Gefördert wird die Übernahme eines voll- oder teilzeitigen Versorgungsauftrages an den ausgewiesenen Standorten (Zulassung oder Anstellung, Hauptpraxis oder Zweigpraxis). Ist kein Standort bezeichnet, erfolgt die Förderung für die Gemeinde; ist keine Gemeinde ausgewiesen, für den Planungsbereich.

Die Liste der geförderten Planungsbreiche finden Sie hier.

Hilfe und Unterstützung - Förderprogramme MGEPA
Attraktive Förderprogramme für den hausärztlichen Nachwuchs

Eine flächendeckende und für jedermann zugängliche medizinische Versorgung sicherzustellen, ist das zentrale Anliegen der Gesundheitspolitik. In NRW laufen die Fäden diesbezüglich im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) zusammen. Um die ambulante medizinische Versorgung auch in Zukunft zu sichern, hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium einige attraktive Förderprogramme aufgelegt.

Diese Maßnahmen sollen in erster Linie die hausärztliche Basisversorgung sichern. Förderungsfähig sind zum Beispiel die Niederlassung als Hausarzt in einer eigenen Praxis oder auch die Anstellung

eines Arztes, der an der ambulanten hausärztlichen Versorgung teilnimmt. Darüber hinaus können Praxisinhaber Geld für die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten erhalten, das sie dann an den Nachwuchsmediziner weiterreichen.

Alle Details zu den Förderrichtlinien des MGEPA sowie Anträge und die zuständigen Ansprechpartner der Bezirksregierungen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA).

 
Filme

Studien –die bewegen!

Der Weg in die Niederlassung Schritt-für-Schritt-Anleitung in die eigene Praxis 4:15 min.

Was muss ein Arzt beachten, wenn er in Westfalen-Lippe eine eigene Praxis eröffnen bzw. eine bestehende Praxis übernehmen möchte. Dieses Video der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zeigt in einer unterhaltsamen Schritt-für-Schritt-Anleitung den Weg vom Uni-Examen bis in die eigene Praxis.

  • Der Weg in die Niederlassung
    4:15 min.
  • Weiterbildungsassistent steigt in die Praxis ein
    6:49 min.
  • Das Gesundheitssystem im Überblick
    3:18 min.
  • Nachwuchsförderung
    8:04 min.
  • Blockpraktikum Allgemeinmedizin
    3:49 min.
  • Praxispaten
    3:50 min.
  • Medizinernachwuchs
    3:47 min.
  • Lass dich nieder!
    3:16 min.
  • Bedarfsplanung
    5:00 min.
  • Teil 1 – Dr. Mach lässt sich nieder
    2:55 min.
  • Teil 2 – Dr. Mach lässt sich nieder
    2:45 min.
  • Teil 3 – Dr. Mach lässt sich nieder
    2:35 min.
  • Teil 4 – Dr. Mach lässt sich nieder
    3:38 min.
  • So wird das Honorar berechnet - erklärt in 300 Sekunden
    4:47 min.
weitere Videos
 
Praxisstart Zahlen
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Gut zu wissen! Die Macht der Zahlen
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Das Prinzip Beratung

Als Akademiker sind Sie es gewohnt, Studien zu lesen und Statistiken zu interpretieren. Gerade im Bereich der Gesundheitspolitik geistern manchmal so große Zahlen durch die Presse, dass es einem schwindelig wird. Das ist das Betätigungsfeld der Medien. Und das ist unseres: Zahlen können dazu beitragen, komplexe Sachverhalte zu

ordnen und anschaulich darzustellen. Statistiken helfen dabei, Trends oder Entwicklungen abzubilden. Auf dieser Seite haben wir für Sie einige relevante Zahlen zu ausgewählten Themen zusammengetragen. Und wir zeigen Ihnen, dass manche Befürchtungen wirklich unbegründet sind.

Bereitschaftsdienst

Die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst, auch „ärztlicher Notfalldienst" genannt, gehört zu den gesetzlichen Pflichten aller niedergelassenen Vertragsärzte in Westfalen-Lippe. Dies in allen Städten und Gemeinden in Westfalen-Lippe zu organisieren, ist eine der Hauptaufgaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Die Verpflichtung zum Bereitschaftsdienst ließ junge Ärztinnen und Ärzte manchmal vor der Niederlassung zurückschrecken. Denn häufige Notdienste am Wochenende, Hausbesuche sowie die Bereitschaftszeiten der „kollegialen Vertretung" unter der Woche kosten viel Zeit. Freie Stunden, die für die eigene Familie oder die persönlichen Interessen dann fehlen.

Grundlegende Reform des Notfalldienstes im Jahr 2011

Die KVWL hat dieses Problem erkannt und deshalb im Jahr 2011 umfassende Veränderungen in der Organisation des ärztlichen Notfalldienstes in Westfalen-Lippe vorgenommen. Durch eine komplette Neustrukturierung der Notfalldienstbezirke wurde eine gerechte Aufteilung und eine geringere Dienstverpflichtung für alle Ärztinnen und Ärzte erreicht.

Aktuell liegt die Teilnahmefrequenz der Niedergelassenen am ärztlichen Notfalldienst in Westfalen-Lippe nur noch bei durchschnittlich etwa sieben bis acht Einsätzen im Jahr. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit, Dienste zu tauschen oder Vertretungen in Anspruch zu nehmen.

Komfortable und familienfreundliche Dienststruktur

Den „Freizeitkiller" ärztlicher Bereitschaftsdienst gibt es in Westfalen-Lippe also nicht mehr. Stattdessen können junge Ärztinnen und Ärzte mit einer gerechten und familienfreundlichen Struktur des ärztlichen Bereitschaftsdienstes rechnen.

Durch die hiesige Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes sind allwöchentliche kollegiale Absprachen überflüssig geworden. Wer abends seine Praxis verlässt ist heute sicher, dass seine Patienten im Notfall versorgt werden und kann sich somit ruhigen Gewissens dem Privatleben zuwenden.

Was am Ende übrig bleibt: das Honorar

Sie wollen wissen, wie hoch Ihr zukünftiges Honorar sein wird? Oder doch die Erlöse oder die Erträge oder vielleicht der Gewinn Ihrer Praxis? Wenn Sie für all diese Begriffe nicht sofort eine druckreife Definition aus dem BWL-Handbuch parat haben, muss Sie das nicht erschrecken. Die Aufzählung soll nur veranschaulichen, dass der Betrag, der am Ende des Monats Ihrem Konto gutgeschrieben wird, von zahlreichen Faktoren bestimmt wird und auf andere Weise zustande kommt, als Sie es möglicherweise von Ihrer Gehaltsabrechnung im Krankenhaus bisher gewohnt waren.

Der Arztberuf ist ein freier Beruf. Diese Freiheit bezieht sich nicht nur auf das therapeutische Wirken sondern auch auf das unternehmerische. Daher ist es nicht nur legitim, sondern unbedingt notwendig, auch danach zu fragen, „was am Ende übrig bleibt“. Bei der Kalkulation der Erträge spielen allerdings viele Faktoren ein Rolle: Wie hoch ist die Miete? Wie viele Angestellte beschäftigen Sie? Gibt es Leasingverträge für medizinische Geräte? Der tatsächliche Gewinn einer Praxis ist immer abhängig von der in eigener Verantwortung vorzunehmenden Investitions- und Kostenplanung.

Keine Angst vor Zahlen

Die Fachleute der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bieten Ihnen eine Investitions- und Kostenberatung sowie eine betriebswirtschaftliche Beratung an. Im Rahmen dieser kostenlosen und unverbindlichen Vier-Augen-Gespräche können Sie konkrete Fragen zu Ihrer individuellen Situation stellen.

Die Berater analysieren mit Ihnen gemeinsam das gesamte Zahlenmaterial rund um Ihre Niederlassung – so weit, wie Sie es möchten! So sorgen die Experten der KVWL dafür, dass Ihre Niederlassung in Westfalen-Lippe nicht zu einem finanziellen Abenteuer wird und schaffen die Basis für eine langfristig tragfähige Existenz.

Grundlegende Informationen zum Thema Honorar finden Sie auf der Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Durchschnittliche Umsätze je Fachgruppe in Westfalen-Lippe im Jahr 2013

Diese Zahlen geben den durchschnittlichen GKV-Umsatz vor Abzug der Praxiskosten an. Der tatsächlich verbleibende Praxisüberschuss ist individuell abhängig von der in eigener Verantwortung vorzunehmenden Investitions- und Kostenplanung.

Quelle: KVWL 2014

Praxisstart Zahlen
*ohne Linsensachkosten / ohne Dialysesachkosten / ohne IVI-Kosten
**Nervenärzte / Neurologen / Psychiater / Kinder- und Jugendpsychiater

Arzneimittelregresse

Entwarnung für junge Ärzte – Gefahr von Arzneimittel-Regressen ist überschätzt

Regresse machen jungen Ärztinnen und Ärzten Angst – und halten sie in vielen Fällen von einer Niederlassung als Vertragsarzt ab. Nach einer Studie der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom September 2010, sieht jeder zweite Jungarzt in der Regressbedrohung ein Hindernis für die Übernahme einer eigenen Praxis. Die befürchtete Bedrohung entspricht jedoch nicht der tatsächlichen Wirklichkeit.

Kein Mediziner, der seine Patienten angemessen versorgt, muss heute de facto Angst vor Prüfungen haben. Lag die Zahl der Regresse in der Arzneimittelrichtgrößenprüfung im Jahre 2005 noch bei 266 so gab es im Jahr 2010 nur noch 16. In Anbetracht der Anzahl verordnender Praxen eine ausgesprochen geringe Zahl.

Ansprechpartner zum Thema

Geschäftsbereich Verordnungsmangement

Tel.: 0231 94 32 39 41E-Mail

Beratung vor Regress

Der Grund für diese positive Entwicklung: Die zahlreichen Beratungs- und Informationsangebote der KVWL bieten eine gute und verlässliche Basis für eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig regresssichere Verordnungsweise. Hierzu gehört die regelmäßige Arzneimittel-Trendmeldung genauso wie die detaillierte Pharmakotherapieberatung mit Analyse der eigenen Verordnungsdaten.

Nun ist seit dem 1. Januar 2012 endlich auch gesetzlich verbindlich festgelegt, dass Ärzte, die erstmalig in einer Richtgrößenprüfung auffällig werden, zunächst individuell beraten werden müssen.

Sie sehen, es gibt keinen Grund, sich durch Vorurteile und Gerüchte von der vielfältigen und spannenden Tätigkeit als Vertragsarzt in Westfalen-Lippe abhalten zu lassen.

Haupttätigkeitsfelder

11.007 niedergelassene Ärzte/Ärztinnen nutzen die Vorteile der Freiberuflichkeit, haben Freude am Arztberuf und ein erfülltes Leben.

Quelle: Ärztekammer Westfalen-Lippe 2014
Praxisstart Zahlen

Facharztgruppen

So vielfältig wie der Arztberuf selbst, sind auch die Möglichkeiten, in der ambulanten Versorgung tätig zu werden.

* Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, Diagnostische Radiologen, Fachärztliche Internisten, Frauenärzte, Hautärzte, HNO Ärzte, Humangenetiker, Kinder- und Jugendmediziner, Kinder- und Jugendpsychiater, Laborärzte, Nervenärzte, Neurochirurgen, Nuklearmediziner, Orthopäden, Pathologen, Physikalische- und Rehabilitationsmediziner, Psychotherapeuten, Strahlentherapeuten, Transfusionsmediziner und Urologen
Quelle: Ärztekammer Westfalen-Lippe 2014
Praxisstart Zahlen

Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte/Ärztinnen

Gute Zeiten für den ambulanten Nachwuchs. In Zukunft können viele Praxen übernommen werden.

Quelle: Ärztekammer Westfalen-Lippe 2014
Praxisstart Zahlen

Arztzahlen der niedergelassenen Ärzte/Ärztinnen

285% Zuwachs des Frauenanteils in den letzten drei Jahrzehnten. Ein Zukunftstrend dank flexibler Arbeitsmodelle für individuelle Ansprüche.

Quelle: Ärztekammer Westfalen-Lippe 2014
Praxisstart Zahlen

Insgesamt erhöhte sich der Frauenanteil in den vergangenen Jahren relativ konstant um jährlich etwas mehr als 0,5 Prozentpunkte. Das ergab eine Auswertung der Daten des Bundesarztregisters, die die KBV durchgeführt hat. Danach steigt die Zahl der Vertragsärztinnen zwar langsam, aber kontinuierlich. Bundesweit gesehen lag der Anteil der Frauen vor 35 Jahren noch bei knapp 18 Prozent, 2013 waren schon über 38 Prozent der Vertragsärzte weiblich.

Bei den Psychologischen Psychotherapeuten ist der Frauenanteil mit 71,3 Prozent noch weit höher als bei den Ärzten. Auch bei den Medizinstudenten nimmt die Zahl der Frauen zu. 2012 waren 60,9 Prozent aller Studienanfänger im Fach Humanmedizin weiblich, zu Beginn des Wintersemesters 2013/2014 bereits 61,9 Prozent.

Einen gravierenden Unterschied gibt es immer noch zwischen Ost und West.

In den neuen Ländern sind 52,6 Prozent der niedergelassenen Ärzte weiblich, im Westen sind es nur 35,8 Prozent.

Ärztliche Fachgruppen mit einem besonders hohen Frauenanteil sind die ärztlichen Psychotherapeuten (63,5 Prozent), die Kinder- und Jugendpsychiater (60,9 Prozent) sowie die Frauenärzte (60,3 Prozent). Mehr Frauen als Männer gibt es auch unter den Humangenetikern (67,4 Prozent). Bei den Hausärzten liegt der Frauenanteil bei 41,2 Prozent. Zu den am wenigsten weiblichen Fachgruppen gehören die Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurgen sowie die Urologen (jeweils 9,8 Prozent). Ebenfalls in der absoluten Minderheit sind die Frauen bei den Orthopäden (10,7 Prozent), den Chirurgen (12,2 Prozent) und den Neurochirurgen mit 13 Prozent.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, 2014
 
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Wir über uns

Der Partner an Ihrer Seite

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist vor allem eines: Dienstleister der ersten Wahl für ihre Mitglieder – die rund 14.000 niedergelassenen Ärzte, ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die wohnortnahe und flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region.

Darüber hinaus übernehmen wir, die KVWL, in unserer Funktion als Körperschaft des öffentlichen Rechts für unsere Mitglieder die Abrechnung der erbrachten Leistungen mit den Krankenkassen. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vertreten wir die rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen unserer Mitglieder.

Als Institutionen der ärztlichen Selbstverwaltung übernehmen wir allerdings nicht nur die uns vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben. Mit zahlreichen Beratungs- und Service-Angeboten unterstützen wir unsere Mitglieder, und alle, die es werden wollen. Von A wie Abrechnung bis Z wie Zulassung – bei allen Fragen rund um die vertragsärztliche Tätigkeit geben wir Ihnen die Antworten. Und auch bei Ihrem Weg in die Niederlassung begleiten wir Sie gern, kompetent und zuverlässig.

Weitere Informationen zur Arbeit der KVWL finden Sie hier.

Vertretung

In Urlaubszeiten oder bei Krankheit suchen Praxisinhaber vertretungswillige Ärzte, die den Betrieb in der Praxis aufrecht erhalten. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, in Vertretungstätigkeit einmal den Praxisalltag zu erleben. Sozusagen die vertragsärztliche Tätigkeit zum Reinschnuppern. Sie können sich hierzu auf unsere Vertreterliste setzen lassen, so dass sich Ärzte bei Ihnen melden können. Füllen Sie einfach anliegendes Formular aus und schicken uns dieses dann zu.

Vertreterliste (PDF – 200 KB)

Hospitation

Eine weitere Möglichkeit, die Abläufe in einer Arztpraxis näher kennenzulernen, sind Hospitationen. Das bedeutet: „Nur gucken – nicht anfassen". Aber auf diese Weise können Sie sich selbst ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten die ambulante Tätigkeit für Sie bereit hält. Zudem können Sie sich unmittelbar mit einem erfahrenen Praktiker austauschen, der Ihnen eine Menge wertvoller Tipps geben kann.

Datenschutzerklärung

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OPERATION KARRIERE

Operation Karriere

OPERATION KARRIERE ist der führende Nachwuchskongress für Medizinstudenten, Assistenzärzte und junge Klinikärzte, die sich über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in ihrem Beruf informieren möchten. Wir sind auch da, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe! Und informieren über Förder- und Beratungsangebote sowie über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsausübung in der ambulanten Versorgung!!
Du kannst mehr hier erfahren.

Seminare & Workshops für Einsteiger

Sie sind in einer Klinik angestellt oder Arzt in Weiterbildung und haben Fragen zur ambulanten Versorgung? In den speziell für Einsteiger angebotenen Workshops der KVWL erhalten Sie die Antworten auf Ihre Fragen, zum Beispiel zum Thema Regresse, zur Honorarverteilung oder zur optimalen Praxisführung. Die aktuellen Themen und Termine finden Sie hier.

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